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Waiting for the Barbarians

by Dominic Huber / blendwerk

In the north wing of our building, blendwerk sets up a border station made out of temporary and mobile dwellings – warped constructions in a fictitious zone of transition. The inspiration for this walkable installation was J.M. Coetzee’s novel «Waiting for the Barbarians» in which he creates a timeless Kafkaesque world: a fortress-like city of an unknown regime on the edge of a desert serves as defence against a supposed threat from the outside – the Others, Aliens, Barbarians.

Warten auf die Barbaren

Von Dominic Huber / blendwerk

blendwerk errichtet im Nordflügel eine Grenzstation aus temporären oder mobilen Behausungen – windschiefe Konstruktionen in einer fiktiven Zone des Übergangs.

Inspiration für die begehbare Installation ist der Roman „Warten auf die Barbaren“ von J.M. Coetzee, der in einer unbestimmten Zeit eine dystopische, kafkaeske Welt entwirft: eine festungsähnliche Stadt am Rande einer Wüste dient einem nicht benannten Reich als Abwehr gegen eine vermeintliche Bedrohung von außen: die Anderen, Fremden, die Barbaren.

Die Zuschauer geraten einzeln in eine hyperrealistisch ausgestaltete Innenwelt – in einen Warteraum zum Grenzübertritt, darum herum verliert sich die unsichtbare Weite eines Ödlands. Einer nach dem Anderen wird durch die Station geschleust und trifft auf bizarre Bewohner und andere Grenzgänger. Die Zuschauer wollen nur Eines: auf die andere Seite gelangen, doch ein feines, undurchschaubares Netz von Fragestellungen, Perspektivwechseln und Konfrontationen macht die Überschreitung der fiktiven nationalen Grenze zu einer Begegnung mit dem fremden Gegenüber und dem Anderen in einem selbst.

„Nothing is worse than what we can imagine.“ J.M. Coetzee – Waiting For The Barbarians.

 

Konzeption, Regie, Szenografie Dominic Huber Konzeption, Co-Regie Lara Körte Mit Ana Berkenhoff, Thomas Douglas, Lara Körte, Damian Rebgetz u.a.

Dramaturgie Juliane Männel Sounddesign, Musik Knut Jensen Lichtdesign Christa Wenger Regie- und Produktionsassistenz Christiane Dankbar Hospitanz NN

Szenografieassistenz Anna Froelicher, Sophie Reinhard Szenografiepraktikum Léonie Süess Technische Mitarbeit Jonas Ospelt Projektadministration Lukas Piccolin

 2013-06-21 22.13.26

Eine Koproduktion von blendwerk mit Gessnerallee Zürich und Migros Kulturprozent PRAIRIE. Gastspiele an der Kaserne Basel, am Theater Chur undam Hebbel am Ufer Berlin Gefördert von Stadt Zürich Kultur, Pro Helvetia / Schweizer Kulturstiftung, Kanton Zürich Fachstelle Kultur, Migros Kulturprozent, Georges und Jenny Bloch-Stiftung, Dr. Adolf Streuli-Stiftung, Ernst Göhner-Stiftung

 

 

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